Wir hatten überlegt an den Praia Falesia zu fahren. Das Wetter war aber so schön, dass wir uns umentschieden haben und noch einmal auf die Insel gefahren sind. Der Himmel war blau, nur ein paar hohe Wolken zogen ab und zu über uns hinweg. Auch der Wind war ganz gut dabei, aber es war wärmer als die letzten Tage. Das Meer war rau und die Wellen hatten den schönen weißen Schaum. Wir sind dieses mal nach rechts die Insel runtergegangen. Es war kurz nach Ebbe und der Strand war enorm breit. Die Ausbeute an Muschel war außergewöhnlich. So viele und so große Exemplare haben wir noch nicht gesehen.
Ich habe meine Drohne geflogen, um die Wellen aufzunehmen. Ich bin auch rüber zu dem Anleger bei Tavira geflogen, an dem wir den Tag zuvor einen Kaffee getrunken hatten. Auch die Einfahrt zwischen der Insel von Tavira und der von Cabanas bin ich langgeflogen.
Kurz vor der Mittagspause sind wir wieder zurück zum Hotel gefahren und haben uns zwei Liegen am Schwimmingpool genommen und dort ca. 2 Stunden gedöst und die Sonne genossen. Eine Katze hat sich zu uns gesellt und wurde ausführlich gestreichelt. Die Frau vom Kunsthandwerkermarkt mit den Kupferarmreifen meldete sich und wir haben verabredet uns in ca. 30 Minuten am Kreisel oberhalb von Cabanas zu treffen. Sabine hat sich dort einen schönen Kupferarmreif ausgesucht und 20€ bezahlt. Sie hat uns empfohlen nach Castro Marin zu fahren und dort von dem Kastell den Blick auf die Landschaft und nach Spanien zu genießen.
In Castro Marin hatten wir Glück. Das Kastell hatte noch genau eine halbe Stunde geöffnet und wir konnten das wirklich alte Kastell besichtigen. Auch eine Folterkammer war dort mit diversen Folterinstrumenten. Ganz schön gruselig. Die Aussicht von dem Kastell ist wirklich spektakulär, besonders bei dem schönen Wetter und kurz vor Sonnenuntergang. Im Ort haben wir die Salzkrippe gefunden. In einem sehr schönen Raum waren Krippenfiguren auf grobem Salz aufgebaut.
Wir hatten einen besonders schönen Tag.