Nach einer schlechten Nacht, bei dem wir beide etwas überfordert waren, ob der Teppichkäufe am gestrigen Tag, ging es nach dem Frühstück zunächst zu einem Schmuckhandel. Hier auch das gleiche Prozedere. Zuerst wurde uns etwas zu Geschichte des Hauses und der Qualität der Waren erläutert, anschließend konnten wir uns die Schmuckstücke ansehen, wobei uns sofort jemand beratend zur Seite stand. Sabine hat sich für Tansanitschmuck interessiert, der dort auch in guter Auswahl angeboten wurde. Nachdem ihr einige schöne Stücke gezeigt wurden, habe ich ein besonderes Exemplar entdeckt. Ein Ring mit zwei rechteckigen Steinen, die zusammen auf 3 Carat kamen. Sabine hatte sich auch noch einen Ring mit einem Herzchenstein und zwei Ohrstecken ausgesucht. Tansania ist sehr teuer, da extrem selten. Der Ring mit den zwei Steinen war mit über 9.000€ ausgezeichnet, der Ring mit dem kleinen Herz lag bei über 6.000€. Am Ende hat Sabine 4.600€ für den Ring mit den zwei Steinen bezahlt. Der Ring muss noch vergrößert werden, so dass sie ihn am Sonntag vor der Abreise ins Hotel liefern werden. Danach sind wir zu einer Lederverarbeitung gefahren, wo ich mir eine schöne graue Lederjacke für 490€ gekauft habe.
Im Anschluss daran sind wir zur Abtei Belpais gefahren. Ein schönes halbzerfallenes Kloster hoch oben am Berg. Direkt nebenan gibt es laut Dogan den besten Brandy Saur, den wir dann auch unter dem Baum unter dem Laurence Durell seinen Roman geschrieben hat, gekostet haben. Es kam ein ordentlicher Regen auf und das Bezahlen hat so lange gedauert, dass wir eine viertel Stunde zu spät zum Bus kamen.
Zum Schluss sind wir nach Kyrenia gefahren und haben uns dann in einem alten Fort ein mehr als 2.000 Jahre altes Schiffswrack angesehen. Sabine und ich waren noch oben auf der Mauer, wo der nächste kräftige Schauer kam. Glücklicherweise hatten wir unsere Regenjacken dabei. Vom Fort sind wir dann zum Hafen runter gegangen, wo dann heftiger Wind auf und das Meer schlug mit kräftigen Wellen gegen die Kaimauer. Nachdem sich der Wind etwas beruhigt hat, haben wir uns im Hafen ein Bier getrunken. Der Hafen hat ein schönes Ambiente und bei tollem Wetter sicher einen Ausflug Wert. Wir mussten dann los Richtung Bus. Was wir dort an Geschäften und Restaurants gesehen haben lockte uns nicht dazu Kyrenia wieder zu besuchen.
Am Abend im Hotel hat Sabine die Antwort auf unsere Beschwerde, die wir am Abend vorher an RSD geschrieben hatten, erhalten. Auf unsere Kritik am Reiseleiter sind sie gar nicht eingegangen und der Schmutz um das Hotel herum ist nicht Sache des Hotels und außerdem hat das Hotel alles, was in der Reisebeschreibung dargestellt wurde. Wir werden uns morgen den Fitnessraum ansehen. Jedenfalls sah der Vorraum des Fitnessraums ziemlich heruntergekommen aus. Wir haben uns dann noch einen Brandy Saur auf der Terrasse des Hotels getrunken.