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Donnerstag, 21. November

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Besuch eines Teppichgroßhändlers. Dogan hatte im Vorfeld schon angekündigt, dass uns der Chef dort empfangen würde und gemäß unserer Gruppe, seinen Vortrag nur kurz halten würde. Es kam auch so ähnlich. Wir wurden darauf hingewiesen, dass wir ja nur eine Billigreise machen und die Deutschen ja eh keine Kultur mehr haben, um das Kunsthandwerk des Teppichknüpfens wertzuschätzen. Einige unserer „Mitreisenden“ gaben seinen Vorurteilen auch reichlich Futter. Uns war das sehr peinlich.
Anderseits hatte das Geschäft wundervolle kurdische Teppiche, wobei es Sabine und mir ein kleiner blauer besonders angetan hatte. Wir wurden dann in einen separaten Raum geführt, wo uns dieser Teppich und weitere kurdische gezeigt wurden. Apo der Verkäufer hat und dann einen „guten“ Preis für beide gemacht und dann noch 100€ runter gelassen, so dass wir am Ende für beide zusammen 7.400€ bezahlt haben. Beide Teppiche sind wirklich wunderschön, uns beiden ist aber mulmig, bei dem Gedanken soviel Geld auszugeben zu haben.
Danach haben wir uns die Altstadt von Famagusta angesehen. Wir sind durch die Straßen gelaufen und haben einen türkischen Kaffee getrunken.

Dann ging es zu dem Hotel, dass uns Dogan überschwänglich angekündigt hatte (der schönste Strand von Zypern). Angekommen waren wir doch reichlich enttäuscht. Der Strand ist sehr kleine und dreckig. In der Umgebung war noch mehr Müll zu finden, man kann dort nicht spazieren gehen oder schön sitzen, um lecker zu essen. Wir sind echt platt und müssen hier die nächsten 3 Tage verbringen.